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Wasserwaagen



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Wissenswertes und geschichtliches zur Wasserwaage

Für die meisten handwerklichen Arbeiten ist die Wasserwaage unentbehrlich. Zu Maurer- oder Pflasterarbeiten gehört sie genau so dazu wie Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung. Bereits in der Antike diente das Wasser den alten Ägyptern bei der Errichtung der Pyramidengrundfläche als Prüfgerät. Sie legten einen mit Wasser gefüllten Graben rund um die Baustelle an und orientierten sich beim Bau am Wasserspiegel. Dadurch konnten sie bereits eine hohe Genauigkeit erreichen. Im antiken Griechenland wurde ebenfalls ein Vorläufer der Wasserwaagen erfunden: Mit einem Senkblei, das in einem Dreieck hing, konnte man Gegenstände relativ genau ausloten. Der französische Schriftsteller und Naturforscher Melchisedech Thevenot entwickelte 1661 eine mit Alkohol gefüllte Röhrenlibelle. Diese verband er mit einem Steinlineal, fügte eine optische Linse hinzu - und fertig war die erste Wasserwaage. Im Laufe der Zeit wurden die Wasserwaagen immer weiter entwickelt. Während die Libelle anfangs noch häufig mit Wasser gefüllt war, wurde dieses bald durch den frostresistenteren Alkohol ersetzt. Die heutige Form der Wasserwaage entstand in den 1920er Jahren.

Mit Hilfe der Wasserwaage prüft der Handwerker, ob ein Objekt oder eine Fläche wirklich genau senkrecht oder waagerecht ist. Moderne Wasserwaagen bestehen aus hartem Holz, Metall wie z. B. Aluminium oder Kunststoff. Ihr wichtigster Bestandteil ist die Libelle, ein Glasröhrchen, das mit Flüssigkeit und einer Luftblase gefüllt ist. Wenn sich die Luftblase genau in der Mitte befindet, zeigt sie an, dass der Gegenstand, auf dem sie aufliegt, exakt waagerecht bzw. senkrecht ist. Dabei können Wasserwaagen eine, zwei oder in manchen Fällen auch drei Libellen enthalten. In der Länge können sie variieren, dabei eignen sich jedoch einfache, kurze Wasserwaagen nur zur Prüfung von einzelnen Objekten, während für größere Flächen sehr lange Geräte genutzt werden. So benötigt ein Elektroinstallateur eine kurze Wasserwaage für seine Arbeit, während der Maurer oder Pflasterer längere Geräte benutzt. Die heute hergestellten Wasserwaagen verfügen über eine hohe Messgenauigkeit, die in Winkelgrad oder mm/m angegeben ist. Hochwertige Geräte von renommierten Herstellern enthalten meist ein Prüfsiegel, welches die Messgenauigkeit bestätigt.

Neben Maurer- und Pflasterarbeiten wird die Wasserwaage z. B. im Garten- und Landschaftsbau, bei der Fussbodenverlegung und in vielen anderen handwerklichen Bereichen verwendet. Besonders hochwertige Wasserwaagen bietet z. B. der Werkzeughersteller Stanley an.